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San Francisco Reisen | Top Hotels in Nordkalifornien

San Francisco Hotel günstig nicht Kuoni

San Francisco gilt für viele Menschen als eine der schönsten Städte der Welt – und das zu Recht. Auf 43 Hügeln gebaut, darunter die rund 275 m hohen Twin Peaks, geht es stets hoch und runter, immer wieder eröffnen sich faszinierende Aussichten: Die Bay, die Golden Gate Bridge, die glitzernden Hochhäuser in Downtown San Francisco, die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz – die Stadt bietet sowohl Kulturinteressierten und Gourmets als auch Shoppingfans und Architekturliebhabern eine grosse Auswahl an Attraktionen. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier auf der Kalifornien Reise einen längeren Zwischenstopp einzuplanen. Unsere Spezialisten stellen Ihnen sehr gerne ein individuelles San Francisco-Programm zusammen.

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Gefundene Angebote: 8

ab CHF 106.- pro Person

Das beliebte Mittelklassehotel ist idealer Ausgangspunkt um San Francisco zu erkunden, an zentraler Lage an der Fisherman's Wharf.  

ab CHF 82.- pro Person

Modernes Boutiquehotel mit viel Herz für die Umwelt beim Eingang zu Chinatown und nur wenige Gehminuten zum Union Square und Little Italy Union...

ab CHF 121.- pro Person

Das moderne Bijou ist ein absoluter Geheimtipp im Herzen von San Francisco. 

Tipp

ab CHF 226.- pro Person

Unkompliziertes, trendiges Erstklasshotel. Hier kommen die hippen Elemente der Stadt und der Marinestil der Wharf voll zur Geltung.

ab CHF 154.- pro Person

Das extravagante Boutiquehotel in einem historischen Gebäude des Theaterdistrikts überzeugt mit gutem Service.

ab CHF 92.- pro Person

Gutes Erstklasshotel, direkt bei der berühmten Fisherman's Wharf.

ab CHF 82.- pro Person

Der Klassiker in San Francisco direkt am Union Square gelegen.

Tipp

ab CHF 112.- pro Person

Im Marinestil eingerichtetes Erstklasshotel am Ende der Fisherman’s Wharf, unmittelbar beim Ghirardelli Square gelegen.  

San Franciso | Sehenswürdigkeiten und Highlights

Eine Liste der Top-Sehenswürdigkeiten in San Francisco fehlt natürlich nicht, doch es ist die einmalige Lage an der Bay und das lockere, fortschrittliche Flair der Stadt, welches den Reiz dieser Metropole eigentlich ausmacht. Grosse Teile der City kann man sehr gut zu Fuss erkunden, der öffentliche Verkehr ist hervorragend ausgebaut und auf das Auto kann in Frisco, wie die Stadt auch oft genannt wird, mit dem ständigen Verkehrschaos deshalb auch gut verzichtet werden. Bummeln Sie vorbei an trendigen Cafés und Pop-up-Stores mit Artikeln, die sie nicht überall finden. Besonders das zentrale Quartier Union Square ist gespickt mit Läden, Restaurants, Museen und Kaufhäusern. Geniessen Sie Ihr Mittagessen doch statt in der Filiale einer Fast-Food-Kette doch in einem kleinen Restaurant mit originellen, frischen und innovativen Speisen. Oder probieren Sie Spezialitäten aus aller Welt in den Lokalen mit „Ethnic Food“. Natürlich finden sich hier wie bei uns zahlreiche chinesische, indische und thailändische Restaurants, aber warum versuchen Sie nicht mal koreanisches, äthiopisches oder pakistanisches Essen? San Francisco ist so multikulturell, eine andere kulinarische Welt ist hier oft nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Auch wenn Kalifornien in europäischen Ohren oft nach Sonne und Strandleben klingt, San Francisco bildet hier die Ausnahme, welche bekanntlich die Regel bestätigt. Immer mal wieder hängt Nebel über den Hügeln und auch im Sommer kann man hin und wieder wirklich eine Jacke ganz gut vertragen. Auch regnet es hier bedeutend öfter als in den Metropolen im Süden wie Los Angeles und San Diego. Deshalb ist die Landschaft im Norden auch grün, gleich hinter San Francisco beginnt auch das Wine County, die riesigen Weinberge, welche den süffigen Kalifornischen Wein hervorbringen. Doch gerade wenn das Wetter nicht mitmacht, bietet San Francisco eine grosse Auswahl an kulturellen Einrichtungen, die man dann besonders gut besuchen kann. Sei es das San Francisco Museum of Modern Art (MoMa), das architektonisch auffällige de Young Museum im Golden Gate Park, die interessanten Museumsschiffe am Fischerman’s Wharf, zahlreiche andere Museen oder natürlich die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz, die an einem regnerischen Tag besonders einsam, ja bedrückend wirkt – und dann auch deutlich weniger überlaufen ist.

Hotels in San Francisco

Hotels in San Francisco gibt es in allen Ausprägungen: Von einfach bis luxuriös, von nostalgisch bis topmodern, stylisch, funktionell oder auch etwas kitschig – alle Reisenden finden in dieser Stadt die passende Unterkunft für den jeweiligen Anspruch und das Portemonnaie. Wer eine Unterkunft im quirligen Zentrum der Stadt bucht, also im Quartier Union Square, erreicht die meisten Sehenswürdigkeiten mit etwas Zeit und Kondition zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr. Auch am Fisherman’s Wharf, dem touristischen Zentrum von San Francisco, gibt es einige komfortable Unterkünfte. Ein Auto stört in San Francisco eigentlich nur, bloss wenige Hotels verfügen über eigene Parkplätze und wenn, dann sind diese meist sehr teuer. Wer gerne günstig oder gar kostenlos parkieren möchte, muss auf die Aussenquartiere ausweichen. Aber auch dann ist es nicht zu empfehlen, mit dem Auto in die City zu fahren – das Verkehrschaos ist besonders an Wochentagen nicht zu unterschätzen, auch, weil San Francisco weitgehend auf Autobahnen verzichtet.

Die Zimmer in den Hotels in den USA verfügen generell über ein oder zwei Betten, die entweder Queensize oder Kingsize-Betten sind. Schmale Einzelbetten europäischer Prägung sind eher selten. Ein Zimmer mit zwei Betten kann dabei mit bis zu vier Personen belegt werden, so dass auch für zwei Personen ein Queensize-Bett (ca. 140 – 160 cm breit) gerechnet wird. Zusatzbetten werden nur selten angeboten und wenn, dann oft nur gegen Gebühr. Für Familien mit Kindern werden deshalb oft Zimmer mit Verbindungstüre oder Junior-Suiten mit einer Schlafcouch gebucht. Verschiedene Unterkünfte bieten auch Appartements bzw. Suiten an, wobei hier der Begriff „Suiten“ nicht für Luxus steht, sondern für eine Unterkunft mit mindestens zwei Zimmern. Diese verfügen dann oft über ein Bettsofa und eine kleine Küche, Kitchenette genannt.

Das Frühstück ist in den Unterkünften meist nicht inbegriffen und wenn, dann handelt es sich generell um ein „Continental Breakfast“, bestehend aus Kaffee und Toast mit Butter und Konfitüre, vielleicht gibt es noch Muffins, Früchte oder Frühstückscerealien. Manche, oft teurere Hotels verfügen vielleicht über ein Restaurant, in dem dann warmes Frühstück angeboten wird, allerdings auch zu entsprechend hoteltypischen Preisen. Unser Tipp: Nehmen Sie das Zmorge ausserhalb des Hotels ein. In den Cafés und Restaurants der Umgebung werden für wenig Geld oft tolle Möglichkeiten für einen gelungenen Start in den Tag angeboten. Wie wäre es mit frischen Omelettes nach Wunsch, einem Frühstücks-Bagel, fantasievollen Bowls mit Früchten und Getreideflocken oder klassischen Gerichten wie Speck mit Spiegeleiern? 

Touristische Highlights von San Francisco

Die zahlreichen Höhepunkte San Franciscos in eine Liste zu packen, ist nicht ganz einfach. Zu viele Sehenswürdigkeiten machen diese Stadt so einmalig, da einfach welche herauszupicken, ist schwierig. Aber wir haben es versucht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und natürlich auch mit einer gehörigen Portion Subjektivität. Die Reihenfolge ist willkürlich, die Highlights aber je nach persönlichen Vorlieben einen Besuch wert.

Golden Gate Bridge

Sie ist der Inbegriff von San Francisco und verbindet seit 1937 San Francisco mit dem Napa- und dem Sonoma-Valley. Die Hängebrücke ist 1966 Meter lang (ohne Zufahrten) und die Fahrbahn schwebt bis zu 67 Meter über der Meerenge. Für Velofahrer und Fussgänger ist die Benützung kostenlos, Autos bezahlen stadteinwärts einen Brückenzoll. Allerdings ist die Brücke zeitlich nicht immer für Velofahrer und Fussgänger zugänglich. Die beliebten Parks an beiden Enden der Brücke, wie z. B. der Presidio auf der Stadtseite, bilden zusammen mit dem Bauwerk einen National Recreation Area.

Fisherman‘s Wharf

Das touristische Herz von San Francisco pocht definitiv hier am alten Hafen. Hier wenden die Cable Cars, zeigen verschiedene Strassenkünstler ihr Können und zahlreiche Souvenirläden sowie viele Restaurants bestimmen das Bild. Der berühmte Pier 39 mit Vergnügungspark und seinen streng riechenden Seelöwen findet sich hier, dazu auch verschiedene Museen und Galerien, es ist immer etwas los. In der Nähe von Fishermans’s Wharf starten die Fähren nach Alcatraz und auch Attraktionen wie Chinatown oder die Lombard Street sind ganz in der Nähe.

Alcatraz Island

Das einst berühmteste Gefängnis der Welt lockt jedes Jahr mehr 1,4 Millionen Besucher pro Jahr an, obwohl die Haftanstalt bereits 1963 geschlossen worden ist. Die zermürbende Atmosphäre ist besonders an regnerischen Tagen beeindruckend, wenn nur graues Meer und Nebel zu sehen ist. Rechnen Sie ungefähr vier Stunden für den Besuch ein. Und wir empfehlen, das Ticket schon im Vorfeld im Internet zu buchen und auszudrucken – so ersparen Sie sich die lange Wartezeit.

Cable Cars & F-Line

Die berühmten Cable Cars tauchen unweigerlich in jedem Film auf, der in San Francisco spielt. Die nostalgische Kabelstrassenbahn verkehrt auf drei Linien und befördert seit 1873 Einheimische wie Touristen durch die Innenstadt. Es lohnt sich übrigens, nicht an den Endhaltestellen einzusteigen, wenn man lange Wartezeiten vermeiden möchte. Doch die Fahrt ist so oder so nicht ganz günstig. Aber nicht nur die Cable Cars sind nostalgisch, auch die Fahrzeuge auf der Tramlinie F ähneln fahrenden Museen, stammen doch viele aus den 1950er Jahren und kommen aus aller Welt.

Lombard Street

Auch diese Strasse taucht in so manchem Film auf, der Abschnitt am Russian Hill gilt als die kurvigste Strasse der Welt, obwohl der Titel bezweifelt werden kann. Die Strasse verfügt auf einer Strecke von gerade mal 145 Metern über acht enge Kurven, zählt man diejenigen am Anfang und am Schluss dazu, sind es sogar zehn. Die Strasse ist sehr hübsch angelegt, mit Blumen und viel Grün, Lombard Street ist deshalb ein begehrtes Fotosujet. Befahren werden kann sie nur von oben und das ist besonders bei Touristen beliebt.

Alamo Square

Diese Aussicht ist weltbekannt: Vom Alamo Square aus über die bezaubernde Reihe viktorianischer Häuser hinüber auf die Glastürme von San Francisco Downtown. Die pittoresken, bunten Häuser werden als „Painted Ladies“ bezeichnet, die bemalten Damen. Sie wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet, gehören zu den bekanntesten Gebäuden in San Francisco und werden liebevoll gehegt und gepflegt. In Kombination mit den modernen Hochhäusern im Hintergrund sind sie ein beliebtes Fotomotiv.

Golden Gate Park

Parkanlagen gibt es viele in San Francisco, die bekannteste davon ist der Golden Gate Park. Hier erholen sich die Einheimischen und die Touristen etwas vom Grossstadtrubel. Es gibt verschiedene Sportmöglichkeiten, es werden Velos vermietet und auf einem kleinen See kann man etwas aufs Wasser hinausrudern. Dazu gibt es verschiedene kulturelle Attraktionen wie das de Young Museum und auch Verpflegungsmöglichkeiten.

Mission District

Hier weht ein Hauch von Lateinamerika durch die Gassen, oft wird nur Spanisch gesprochen in diesem Gebiet. Es gibt einige schöne Häuser aus der viktorianischen Zeit zu bewundern und mit der Mission Dolores sogar das älteste Gebäude von San Francisco mit Baujahr 1791. Aber besonders berühmt ist Mission District für die faszinierenden Wandmalereien, die Murals, über die Bedeutung dieser grossflächigen Bilder wurden ganze Bücher verfasst.

Chinatown

San Francisco rühmt sich damit, die grösste Chinatown ausserhalb von Asien zu haben. Und tatsächlich, hier fühlt man sich sofort wie in China. Einzig die viktorianische Architektur mit den chinesischen Schriftzeichen verrät, dass man nicht in Asien ist. Hier wird Kantonesisch gesprochen, die Restaurants bieten authentische Küche an und die Läden verkaufen höchst exotische Waren. Ein Besuch von Chinatown ist besonders für Europäer ziemlich beeindruckend.

Coit Tower

Zuoberst auf den 74 Meter über Meer hoch ragenden Telegraph Hill gleich bei den Piers steht der Aussichtsturm Coit Tower, welcher 1933 erbaut worden ist. Dieser bietet eine umwerfende Aussicht, es fährt sogar ein Lift nach oben. Vom 64 Meter hohen Turm aus sieht man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt, von der Golden Gate Bridge über Alcatraz bis hin zu Lombard Street und dem Financial Distrct.

Diese Auswahl zeigt natürlich nur einen kleinen Teil der beinahe unzählbaren Sehenswürdigkeiten von San Francisco. Alleine schon im Quartier Union Square mit seinen zahllosen Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten könnte man problemlos einen ganzen Tag verbringen. Es lohnt sich deshalb, sich im Vorfeld mithilfe eines Reiseführers oder dem Internet die Sehenswürdigkeiten herauszusuchen, die Sie wirklich interessieren. Je nach Lage des Hotels erreichen Sie viele der Highlights zu Fuss, oft könnte sich auch die Miete eines Velos lohnen oder sie kaufen sich eine Tageskarte der Verkehrsbetriebe. Bei Unklarheiten helfen Ihnen unsere Spezialisten sehr gerne mit zusätzlichen Tipps weiter.

Kombinationsmöglichkeiten

Für viele ist San Francisco Start- oder auch Endpunkt einer Rundreise durch den Westen der USA. Doch natürlich eignen sich die Stadt und die Umgebung auch für eine zielreine Städtereise, wenn man sich von der doch recht langen Reisezeit nicht scheut. Die meisten Reisenden werden San Francisco jedoch im Rahmen einer attraktiven Kalifornien Rundreise besuchen, sei es individuell oder begleitet. Besonders bekannt ist San Francisco als Startort für die berühmte Reise auf dem „Highway Number 1“ in Richtung Los Angeles und vielleicht noch weiter nach San Diego. Die Reise entlang der wilden Pazifikküste Kaliforniens ist ein Klassiker der USA Reisen und auf dem Weg vom Norden in den Süden fährt man immer auf der Strassenseite, die direkt dem Meer entlang führt. Oder Sie fahren etwas ins Landesinnere und besuchen die Hauptstadt von Kalifornien, das sehenswerte Sacramento, welche nur gerade 90 Minuten per Auto von San Francisco entfernt liegt.

Doch San Francisco lässt sich auch hervorragend mit der Natur verbinden. Natürlich bietet die Stadt selbst schon einige erholsame Parks. Aber vielleicht haben Sie Lust, den berühmten, etwas mehr als 200 Kilometer entfernten Yosemite Nationalpark zu besuchen. Etwas weiter weg (ca. 380 km) befindet sich der faszinierende King’s Canyon Naitonal Park. Oder Sie besichtigen die Weinregion im Norden von San Francisco. Besonders als Startpunkt für eine Kalifornien Mietwagenrundreise ist San Francisco ideal. Mit dem Auto entscheiden Sie über Route, Stopps und reizvolle Umwege, während die Unterkünfte alle schon bequem vorgebucht sind. Bevorzugen Sie für Ihre Reise lieber einen Camper oder ein Motorhome? Auch diese Möglichkeit ist natürlich ab San Francisco gegeben, besonders in der Hochsaison sollten jedoch die Hotels und Standplätze auf den Campingplätzen rund um die touristischen Hotspots wie Nationalparks etc. im Vorfeld gebucht werden.

Beste Reisezeit für San Francisco

Natürlich kann San Francisco das ganze Jahr über bereist werden, doch die trockenste und damit beliebteste Reisezeit ist der Sommer von Mai bis Oktober mit Höhepunkt (und den meisten Touristen) von Juli bis Mitte September. Deshalb ist es ratsam, seine Reise nach Möglichkeit auf Daten vor oder nach den Schulferien (Juli/August) zu legen.

San Francisco verzeichnet im Sommer kaum Niederschlag, aber es wird auch nie richtig heiss. Mit einer durchschnittlichen Maximaltemperatur von 25 Grad ist es also auch im Hochsommer sehr angenehm und dadurch ideal, um diese faszinierende Stadt zu besichtigen – ganz im Gegensatz zu anderen amerikanischen Metropolen wie New York, Miami oder Los Angeles, in welchem im Sommer die Temperaturen kaum auszuhalten sind.

Das Klima kann in Frisco das ganze Jahr über ganz plötzlich ziemlich kühl werden und es ist deshalb ratsam auch im Sommer eine Jacke oder einen Pulli mitzunehmen. Doch der Sommer hat in der Stadt auch weitere Tücken: Der berühmt-berüchtigte Nebel von San Francisco tritt bevorzugt in der warmen Jahreszeit auf. Generell löst er sich gegen den Nachmittag auf, aber auch darauf kann man sich nicht immer verlassen.

Die Stadtbezirke am Pazifik sind dabei häufiger in Nebel gehüllt als diejenigen weiter im Osten, wo der trockene Wind aus dem Landesinneren die Nebelschwaden abhält. Aber der Nebel sorgt auch für faszinierende Stimmungen und mystische, beinahe stille Momente in der grossen Stadt. Gerade Fotoliebhaber schwören auf diese Tage.

Überhaupt ist das Wetter in San Francisco eher unbeständig, es hat häufig Wind und im Herbst, Winter und Frühling kann es auch immer mal wieder regnen. Doch kalt wird es selbst im Winter nicht, erreichen die Temperaturen kaum je den Gefrierpunkt, dem ausgleichenden Pazifik sei Dank. Durchschnittlich bewegt sich die Temperatur im Winter um angenehme 12 Grad.

So oder so gehört besonders im Winterhalbjahr ein passender Regenschutz ins Gepäck, bekommt San Francisco doch bedeutend mehr Regen ab als der Süden von Kalifornien. Besuchen Sie die Stadt also im Rahmen einer Kalifornien Rundreise, dann denken Sie je nach Reisezeit nicht nur an Garderobe für unbeschwertes Strandleben, Surfen und strahlendes Hollywood, sondern eben auch an Nebel und Regenwolken im Norden des Bundesstaates.

Anreise nach San Francisco

Von Zürich aus fliegen zurzeit Swiss International Air Lines und United Airlines mehrmals pro Woche direkt nach San Francisco, die Flugzeit beträgt ca. 12 Stunden. Der Hinflug ist immer ein Tagesflug, der Rückflug ein Nachtflug. Weiter gibt es zahlreiche Verbindungen mit europäischen und amerikanischen Fluggesellschaften, welche einmaliges Umsteigen erfordern. Wir empfehlen jeweils, in Europa umzusteigen, denn alle Einreiseformalitäten für die USA müssen beim ersten Landepunkt erfolgen – und diese können sehr zeitraubend sein. Wer dann auf einen Anschlussflug hetzen muss, kann ganz schön ins Schwitzen kommen – oder diesen gleich verpassen.

Innerhalb der USA wird San Francisco von allen grossen amerikanischen Fluggesellschaften von ihren Drehkreuzen aus angesteuert, auch gibt es weitere lokale Airlines und Billigfluggesellschaften, die San Francisco anfliegen.

Der San Francisco International Airport (SFO) liegt ungefähr 21 Kilometer südlich des Stadtzentrums. Vom Internationalen Terminal aus verbindet die Schnellbahn BART den Flughafen mit der Innenstadt. Die „Airporter“-Linienbusse fahren zusätzlich verschiedene Ziele in der Region an. Auch verkehren diverse Hotelshuttles (meist kostenlos mit Zimmerbuchung), private Limousinen-Services und natürlich Taxis. Zudem können Sie bei der Mietwagenstation in der Nähe des Flughafens ihren gebuchten Wagen annehmen und gleich zu Ihrer gebuchten Kalifornien Mietwagenrundreise starten.

Ein weiterer Flughafen, welcher relativ nahe bei San Francisco liegt, ist Oakland International Airport OAK. Dieser wird allerdings von Europa aus nicht direkt angeflogen, für einen inneramerikanischen Flug ist er jedoch eine übersichtlichere Alternative zum grossen Flughafen SFO und sicher einen Vergleich wert. Allerdings ist der Weg nach San Francisco auch etwas weiter, hier gilt es also vor der Buchung, Pro und Contra abzuwägen.

Geschichte von San Francisco

Die Stadt San Francisco schaut auf eine für amerikanische Verhältnisse bewegte Geschichte zurück, welche bis heute von steter Veränderung und Innovation geprägt ist. Gegründet wurde die Mission San Francisco de Asis (auch Mission Dolores genannt) von spanischen Soldaten und Missionaren im Jahr 1776, sie gilt als Keimzelle der heutigen Stadt San Francisco. Beschützt wurde diese vom Presidio (Militärstützpunkt) am Golden Gate. Doch natürlich war die Gegend schon vorher von Menschen bewohnt, die Ureinwohner des Stammes Muwekma Ohlone besiedelten die ganze Region, doch die Urbevölkerung wurde durch die Neuankömmlinge und ihre Krankheiten beinahe ausgerottet.

Am Ort des heutigen Downtown San Francisco stand ursprünglich eine kleine Siedlung namens Yerba Buena, welche in der Nähe der Mission gegründet worden war. Durch den Zuzug von Siedlern und Geschäftsleuten wuchs sie zur Stadt Yerba Buena heran und wurde bald zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi „San Francisco“ genannt, im Englischen Saint Francis. Eine kleine felsige, aber bewohnte Insel vor San Francisco sowie ein Park im Zentrum retteten jedoch den Namen „Yerba Buena“ in die Gegenwart.

Nach dem Amerikanisch-Mexikanischen Krieg fiel die Region um die San Francisco Bay 1846 an die USA. Nur zwei Jahre später brach der Goldrausch in Kalifornien aus und innert eines Jahres stieg die Einwohnerzahl um das Zwanzigfache an - um 1850 wohnten bereits mehr als 20‘000 Menschen in San Francisco. Der Name der Meerenge „Golden Gate“ (Goldenes Tor) erinnert noch heute an die Zeit des Goldrausches. Immer mehr Firmen siedelten sich an und die Stadt erblühte mit der Industrie und dem Handel.

Doch am 18. April 1906 schlug das Schicksal zu und das historische Erdbeben von San Francisco zerstörte insbesondere mit der nachfolgenden Feuersbrunst grosse Teile der Stadt. Es wird vermutet, dass die Katastrophe ungefähr 3000 Menschenleben gefordert hat, auch wenn die offiziellen Zahlen tiefer sind. Die Mission Dolores überstand die Katastrophe übrigens wie durch ein Wunder unbeschadet und bleibt bis heute das älteste Gebäude der Stadt.

Die berühmte Golden Gate Bridge wurde dann 1937 nach vierjähriger Bauzeit eröffnet, nachdem man den Bau einer Brücke über die Meerenge lange für absolut unmöglich gehalten hatte. Die Oakland Bay Bridge war bereits ein Jahr zuvor dem Verkehr übergeben worden. Die beiden Brücken ermöglichten dem Handel, die Stadt nun viel einfacher zu erreichen und das wiederum sorgte für den nächsten Boom. Die Bevölkerungszahl stieg dadurch weiter stark an. Auch wenn immer mal wieder kleinere Erdbeben die Stadt erschütterten, die Anziehungskraft von San Francisco bleibt bis heute ungebrochen.

San Francisco war immer eine besonders weltoffene Stadt, nicht nur für die zahlreichen Einwanderergruppen, sondern auch für verschiedene Ideologien. So feierte die Hippie-Bewegung in den 1960er Jahren im Jahr 1967 hier im sogenannten „Summer of Love“ ihren Höhepunkt. Auch Lesben und Schwule fanden im bekannten Castro-Quartier eine neue Heimat. Auch danach war die Stadt immer wieder das Zentrum von neuen Strömungen und Bewegungen in den USA. So fand zum Beispiel 2004 die erste Love Parade in den Vereinigten Staaten natürlich in San Francisco statt, dies unter dem Namen LovEvolution, die letzte Ausgabe des Events ging 2011 über die Bühne.

Seit den späten 1970er Jahren wachsen auch in San Francisco wie in anderen US-amerikanischen Städten Wolkenkratzer in den Himmel und bilden so die heute von Glastürmen dominierte Skyline, welche im spannenden Kontrast zu den älteren Stadtvierteln steht. Eine oft kritisierte Entwicklung, die auf jeden Fall aber auch wieder zum einmaligen Reiz dieser kalifornischen Metropole am Pazifik beiträgt. Und klar aufzeigt, dass Frisco eben auch offen ist für die Entwicklungen und Herausforderungen der Zukunft.